
Ernährung ist Chefsache
Ein wesentlicher Faktor für die richtige Ernährung ist die Aktivität eines Tieres. Ein Vierbeiner, der sich viel bewegt, muss mehr Energie zu sich nehmen, um sein Gewicht zu halten. Ein jagdlich geführter Hund benötigt daher mehr Eiweiß und Fett in der Nahrung als ein gemütlicher Familienhund. Ebenso brauchen Hunde, die oft „beruflich“ unterwegs sind – also Dienst- und Führhunde - mehr Nahrungsenergie.
Auch Rasse und Alter haben einen Einfluss auf die Aktivität: So bewegen sich junge Hunde und kleine Rassen verhältnismäßig viel, während die Aktivität mit dem Alter im Allgemeinen nachlässt.
Ebenfalls zu beachten sind die Haltebedingungen: Tiere, die im Freien gehalten werden, brauchen generell mehr Energie als ihre in der Wohnung lebenden Artgenossen. Besonders, wenn es draußen kalt und frostig ist.
Wie wichtig eine optimale Nährstoffversorgung ist, wird vor allem dann deutlich, wenn in der Ernährung Fehler passieren. Es kann zu Belastungen von Leber und Nieren, Durchfall, stumpfem Fell und Hautproblemen kommen. Nährstoffmangel ist heute glücklicherweise bei den meisten Hunden kein Thema mehr. Fast genauso bedenklich sind aber Überversorgungen, beispielsweise mit einem zu energiereichen Futtermittel oder überhöhten Futtermengen.
Als Faustregel gilt: Wählen Sie ein Futter, das dem Energiebedarf Ihres Hundes angepasst ist und achten Sie stets auf die Fütterungsempfehlungen des Herstellers. Maßgeblich für die optimale Ernährung sind vor allem 2 Werte: das verdauliche Rohprotein und die verdauliche Energie.