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Gerüche Teil 1: Welche Auswirkungen haben die richtige Ernährung und die Darmgesundheit auf den Körpergeruch meines Tieres?

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Ob Exkremente, Katzentoilette oder Hundepups – die Duftmarken unserer Vierbeiner können sehr penetrant sein und oft stehen wir als Tierhalter dann vor einem großen Rätsel.

Was können wir dagegen tun?

Dabei ist es völlig normal, dass hin und wieder das ein oder andere Wölkchen an die frische Luft möchte und dass der Kot je nach dem was gefressen wurde mal mehr mal weniger intensiv riecht. Dass Tiere nicht völlig geruchsneutral sind, sollte jedem vor deren Anschaffung bewusst sein. Erkranken Hund oder Katze jedoch, beginnt die Suche nach dem Übeltäter. Die wohl größte Rolle spielt eine gesunde und ausgewogene Ernährung aus hochverdaulichen Komponenten welche einen positiven Einfluss auf die Darmflora und den Körpergeruch haben können.

Wie sieht eine ausgewogene Ernährung aus?

Nicht nur der Fleischanteil sollte angemessen hoch und von guter Qualität sein, sondern auch hochverdauliche- Kohlenhydrate sowie lösliche und unlösliche Faserstoffe dürfen in einem gesunden Alleinfuttermittel nicht fehlen. Aber warum braucht mein Fleischfresser überhaupt Kohlenhydrate? Diese Frage stellen sich viele Hunde und Katzenbesitzer. Sagen wir mal so: Hunde und Katzen sind zwar sogenannte Karnivore (Fleisch- bzw.Beutetierfresser), dennoch würden sie nicht nur das feine Muskelfleisch verzehren, sondern von ihrer mühsam erlegten Beute alles aufessen was sie können –denn nur im ganzen Beutetier sind alle benötigten Nährstoffe enthalten. Demnach würden durch eine reine Fleischernährung wichtige Nahrungskomponenten fehlen, was über einen längeren Zeitraum im Ernstfall zu schweren Mangelerscheinungen sowie Schäden an bspw. Leber oder Niere führen können. Da sich das Verdauungssystem unserer Vierbeiner im Laufe ihrer Evolution an das Leben mit dem Menschen und dessen Nahrung angepasst hat, kann er wertvolle Energie nicht nur aus Fett und Fleisch, sondern eben auch aus Kohlenhydraten gewinnen. Wie in unserem Beitrag zum Thema „Gesunde Futterergänzung – Ballaststoffe in der Tiernahrung“ schon genauer erläutert, können unverdauliche Kohlenhydrate z. B aufgeschlossenes Getreide hervorragend vom Körper als Ballaststoffquelle genutzt werden – denn nicht nur das Tier, sondern auch die guten Darmbakterien möchten gefüttert werden.

Was sollte nicht auf der Speisekarte stehen?

Was ein hochwertiges Tierfutter niemals enthalten sollte sind Schlachtabfälle der Kategorie 1 und 2, künstliche Farb-, Konservierungs-, Aroma- und Lockstoffe sowie Zucker. All diese Inhaltsstoffe können die Verdauung und den Gesundheitszustand erheblich beeinflussen. Eine schlecht abgestimmte Ernährung zeigt sich in der Regel zuerst über die Konsistenz und Frequenz der Ausscheidungen oder durch ein stumpfes und glanzloses Fellkleid. Blähungen hingegen sind nicht immer ein Zeichen für minderwertiges Futter, vielmehr liegt die Gasbildung entweder an einer Nahrungsunverträglichkeit, an für Hund- und Katze ungeeigneten Lebensmitteln oder an zu häufig gefütterten Kauartikeln. Auch zu viel Luft im Bauch führt gerade bei Schlingern oftmals zu Blähungen oder auch zu unangenehmen Aufstoßen, denn diese neigen dazu, beim Fressen Luft zu schlucken, welche dann wieder über den Darm oder die Speiseröhre ausgeschieden wird. In diesem Fall kann ein geeigneter Anti-Schlingnapf Abhilfe schaffen.

Es liegt was in der Luft …

Aber nicht nur die Blähungen unserer Fellnasen lassen uns regelrecht verzweifeln, auch die Hinterlassenschaften bringen den einen oder anderen Tierhalter schon Mal an die Grenzen seiner Geruchstoleranz. Insbesondere Katzentoiletten lassen häufig einen beißenden Geruch in unsere empfindlichen Nasen steigen, was wir dem hohen Ammoniakanteil verdanken, der auf natürliche Weise in Katzenurin enthalten ist.

Damit sich der strenge Geruch nicht im ganzen Raum verteilt, kann ein biologisch abbaubares Katzenstreu aus Pflanzenfasern z. b. von Cat‘s Best die Gerüche binden. Die tägliche Reinigung sollte natürlich trotzdem ganz oben auf der Tagesordnung stehen - Wer benutzt schon gerne eine schmutzige Toilette. Auch das Trinkverhalten sollte regelmäßig beobachtet werden, denn eine zu geringe Wasseraufnahme konzentriert den Urin und lässt ihn intensiver riechen. Notfalls kann die Katze mit Hilfe eines Trinkbrunnen zum Trinken animiert- oder der Anteil an Feuchtnahrung erhöht werden. Vorsicht ist geboten wenn die Katze oder der Hund plötzlich vermehrt kleine Mengen Urin absetzt, unsauber wird oder sogar Blut im Harn zusehen ist. Dies können Anzeichen für einen Harninfekt sein und dann heißt es: Ab zum Tierarzt!

Vorsicht ist geboten wenn …

Gesundheitliche Probleme sollten generell ausgeschlossen werden, bevor wir eigenmächtig versuchen etwas gegen den Körpergeruch zu unternehmen. Oftmals kann ein unangenehmer Geruch bei Hunden und Katzen auch mit dem Analdrüsensekret zusammen hängen, welches unter Vierbeinern zur Reviermarkierung dient und den Kot geschmeidig macht. Sind diese Drüsen allerdings verstopft oder entzündet, können die Analbeutel nicht richtig entleert werden. Dies kann nicht nur äußerst schmerzhaft sein, es hinterlässt auch noch einen übelriechenden Geruch in unseren Nasen. Ursachen für eine Erkrankung der Analdrüsen können unter anderem lang anhaltender Durchfall sein, da in diesem Fall das Analdrüsensekret nicht über den Kotabsatz geleert wird, sondern sich in den Analbeuteln ansammelt. Häufige Symptome sind vermehrtes Belecken des Afters, erschwerter Kotabsatz mit Schmerzäußerung und Juckreiz, der oftmals dazu führt, dass Hunde und Katzen mit ihrem Po über den Boden rutschen, um den Juckreiz zu lindern – so genanntes Schlittenfahren. Ganz zu unserer Freude entstehen dabei häufig unschöne Spuren auf dem Fußboden oder auf Polstern, die auch noch übel riechen. Und schon wieder ist putzen angesagt! Als zuverlässige Haushaltshilfe empfehlen wir in diesem Fall den Aqua+ Pet & Family Staubsauger von Thomas, der über sein geniales Sprühdruck-Systems sogar eine blitzschnelle Feucht-Reinigung auf Fußböden und Polstern ermöglicht. Dabei verbessert der Staubsauger spürbar die Raumluft, indem Geruchsmoleküle gebunden und nicht mehr in die Raumluft abgegeben werden. Unserer Meinung nach einfach genial für eine schnelle und intensive Reinigung.

Gerüche lassen sich in einem Haushalt mit Tieren nicht gänzlich vermeiden und sollten aus Liebe zum Tier bis zu einem gewissen Grad auch respektiert werden. Denn alles was für unsere menschliche Nase gut riecht, (z. B Raumdüfte, Kerzen, Parfums) ist für unsere Hunde und Katzen häufig äußerst unangenehm und kann zum Unwohlsein beitragen. Unangenehme Körpergerüche durch gesundheitliche Probleme sollten aber immer ausgeschlossen oder falls sie die Ursache sind behandelt werden.

Viele Grüße,

Kristin

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